Technische Keramik 3D-Druck für Hochtemperaturanwendungen

Im Bereich der Hochtemperaturtechnik müssen Werkstoffe hohe Temperaturen bis weit über 1000 °C ertragen, ohne Verzug zu zeigen oder zu ermüden. Für die meisten Materialien ist das auf Dauer nur schwer zu ertragen. Die technische 3D-Druck-Keramik kann Einsatztemperaturen von 1600 °C und mehr überstehen. Darüber hinaus ist sie auch bei höchsten Anwendungstemperaturen im Hochvakuum beständig, ohne zu erweichen oder zu fließen. Das erschließt Bauteilen aus technischer 3D-Druck-Keramik ein breites Anwendungsfeld im industriellen Ofenbau, in der Glas- und Stahlindustrie, in der Regel- und Messtechnik, in der Forschung, in der Entwicklung und im Bereich der thermischen Analyse und Prozesstechnik.

 

Isolierungen von Thermoelementen

Die hohe Formstabilität, die Gasdichtigkeit und elektrische Isolation der 3D-Druck-Keramik bei hohen Temperaturen lässt sich optimal zum Isolieren und Schützen von Thermoelementen einsetzen.

 

Präzisionsteile für Labor- und Analysegeräte

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Präzisionsteile für Labor- und Analysegeräte hier am Beispiel eines Gasaustauschers

3D-Druck-Keramik lässt sich auch perfekt für den Bereich der Thermogravimetrie verwenden. In thermogravimetrischen Geräten können Messungen in toxischen, explosiven oder korrosiven Dampfatmosphären und Reaktionsgasen unter Druck bis zu einer Temperatur von 1600 °C durchgeführt werden. Die Messung wird mittels einer Magnetschwebewaage möglich. Messzellenrohre aus 3D-Druck-Keramik im Ofen ermöglichen eine sichere Abtrennung der Reaktionsatmosphäre vom Ofen und der Waage.

Ein weiteres Analysegerät, in dem die 3D-Druck-Keramik eine große Rolle spielt, ist das Dilatometer. In ihm werden hochgenaue Messungen von temperaturabhängigen Dimensionsänderungen von Pasten, Schmelzen, Pulvern und Feststoffen bei einer bestimmten Temperaturänderung vorgenommen.

Ebenso sind Glühkästen, Tiegel und Schiffchen aus 3D-Druck-Keramik optimal zum Glühen und Schmelzen bei sehr hohen Temperaturen in der Forschung und Entwicklung geeignet.

 

Bubblingrohre für die Glasindustrie

In der Glasindustrie bewähren sich ebenso Bauteile aus 3D-Druck-Keramik, wie zum Beispiel sogenannte Bubblingrohre, die in Glasschmelzwannen eingesetzt werden. Das Bubbling dient dem Austreiben von Reaktionsgasen aus dem geschmolzenen Glas, besonders von Kohlendioxid.

 

Keramikplatten für Forschungslabore

Platten aus 3D-Druck-Keramik werden aufgrund ihrer Formstabilität und Korrosionsbeständigkeit zum Schmelzen und Glühen bei hohen Temperaturen als Brennunterlage in Forschungslaboren und Universitäten verwendet.

 

Hochtemperaturheizelemente

Heizelemente aus 3D-Druck-Keramik bewähren sich überall dort, wo herkömmliche Heizpatronen nicht weiterarbeiten. Sie können je nach Anwendung röhrenförmig, stabförmig oder plättchenförmig ausgelegt sein. Sie werden zum Beispiel als Glühzünder für Biogas-, Pellet-, Gas- und Ölzündungen verwendet. Aber auch zur Heißlufterzeugung und zur Werkzeugbeheizung sind sie einsetzbar.

 

Beispiele für Einsatzgebiete der technischen 3D-Druck-Keramik im Überblick:

  • Bauteile für Laboröfen
  • Präzisionsteile für die Abgasmesstechnik
  • Bauteile in Maschinen
  • Isolierstäbe
  • Rohre für thermische Prozesstechnik
  • Thermoelementschutzrohre
  • Sonden für die Sauerstoffmessung
  • Mehrfachkapillaren

 

  • Hochtemperaturheizelemente
  • Glühkästen
  • Tiegel
  • Schiffchen
  • Mahlkörper
  • Isolierperlen
  • Platten
  • Glühzünder

Steinbach AG: Individuelle Lösungen für die Hochtemperaturtechnik

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